Kategorie-Archiv: Hofmann&Lindholm

Raumkritik/Schau2

Fachseminar, SS 2012
Donnerstag, 14:00 – 16:00 Uhr;
erster Termin 05.04.2012

We do not live in a world of things;
we live in a world of relations.
Gregory Bateson

Der Kontext, also der Raum, in dem Kunst gezeigt und gegengezeichnet wird, ist Gegenstand kritischer Befragungen durch Künstler/innen wie Andrea Fraser, Rirkrit Tiravanija oder Martha Rosler.
Fragen wie: Was sind die Bedingungen unter denen Kunst entsteht? In welchen Räumen funktioniert sie? Und in welcher Beziehung steht der Raum zu seinem materiellen Inhalt? werden in diesem Seminar durch aktuelle Orte, Situationen und Handlungsräume angewandt, um von da aus experimentelle, ungewöhnliche, widerständige oder auch utopische Ideen für Räume zu entwickeln.
Das Format Schau2 stellt jeweils einem Studierenden-Duo den Rahmen für ein künstlerisches Experiment. Den Auftakt der Reihe bildet ein Workshop mit dem Regie- und Autorenduo Hofmann&Lindholm, deren Stadtrauminterventionen, Hörstücke und Installationen an der Grenze zwischen bildender Kunst und Theater angesiedelt sind. Dabei dient das Atelier Transmedialer Raum mit seiner großen Schaufensterfront
als Projektionsfläche und erweiterter Bühnenraum zugleich, in dem bewegte Bilder, Installationen und performative Ereignisse in rascher Folge erprobt werden können.
Die Präsentationen im Rahmen von Schau2 verstehen sich auch als Vorbereitung zu einem Kooperationsprojekt mit dem Goethe-Institut Montréal, das im Herbst 2012 seine Wiedereröffnung im Zentrum der Stadt feiert und dies mit einer Auswahl von Arbeiten aus dem Transmedialen Raum begehen möchte.
Im Rahmen der zweiten Staffel des Ausstellungsprojektes im Stadtteil Köln-Bocklemünd werden wir uns weiterhin mit Fragen von Kunst im öffentlichen Raum auseinandersetzen, in dem künstlerische Ideen unmittelbar mit gesellschaftlichen Realitäten reagieren.

Workshop:
Hannah Hofmann & Sven Lindholm, Regie- und Autorenduo, Köln
04. und 05. Mai 2012

Kooperationen: Goethe-Institut Montréal

Literatur: Semesterapparat „Raumkritik“