Transmedialer Raum

Transmedialität ist ein Phänomen, das sich in den Übergängen, den Wanderungen und Verwandlungen zwischen Medien manifestiert. Sie kann sowohl auf der Ebene der Zeichen, als auch auf der technologischen Ebene beobachtet werden. Ihren ursprünglichsten Ausdruck findet sie im Traum; ihre ideellen Wurzeln in der Konzeptkunst der 70er Jahre, der geistigen Vorreiterin einer digitalen Kunst, in der alle Zeichensysteme auf Code beruhen „was die geradezu unbegrenzte Datenübertragung zwischen beliebigen semiotischen Systemen ermöglicht“ (Simanowski).

 

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Das Atelier Transmedialer Raum versteht sich als ein Treibhaus, ein Labor zu Initialisierung und Erforschung transmedialer Prozesse. Was geschieht wenn sich gesprochene Sprache in Text verwandelt? Wenn Materie programmiert und Daten materialisiert werden? Wenn alte Techniken des Bewusstseins auf Maschinen angewandt oder Coaching Systeme aus dem Management in „zweckfreie“ Kunst überführt werden?

 

Gemeinsame Kolloquien und Ausstellungsprojekte dienen der Verstärkung und Herausbildung von Konturen. Weitere Konstanten im Seminar sind die Beschäftigung mit dem Raum, sei es der physische oder virtuelle, der filmische oder soziale Raum und die Zusammenarbeit mit Kolleg_innen aus der Wissenschaft, wie in Heavy Matter (ISEA 2010) und Hello Kitty! Technik und Tiere (WS 2011).

 

Prof. Ute Hörner & Prof. Mathias Antlfinger

Professur für Medienkunst / Transmedialer Raum

 

Künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter

Thomas Hawranke

 

Individuelle Sprechstunden

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